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Entwicklungsfonds für Dithmarschen

VNW-Direktor Andreas Breitner:

1. Geld senkt das Risiko für die Kommunen und schafft Voraussetzung für den Wohnungsbau.
2. Kommunen dürfen die Errichtung bezahlbarer Wohnungen nicht vergessen.
3. Landesentwicklungsplan für Dithmarschen für fünf Jahre aussetzen.

29/2024

Die Kieler Landesregierung hat einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ zufolge einen „Entwicklungsfonds“ angelegt und will diesen mit einer Milliarde Euro ausstatten. Damit wolle das Land Kommunen animieren, im größeren Stil Grundstücke zu kaufen und neue Gewerbe- und Wohngebiete auszuweisen. Die Kommunen erhielten so eine gewisse finanzielle Sicherheit bei der Entwicklung von zusätzlichem Wohnbauland.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

„Das Land hat verstanden. Ohne ausreichend Wohnraum für die Menschen, die künftig dauerhaft bei Northvolt arbeiten werden, wird das Wirtschaftsansiedlungsprojekt nicht funktionieren. Wir gehen davon aus, dass bis zu 1500 Wohnungen errichtet werden müssen.

Mit dem Fond erhalten vor allem die Kommunen vor Ort ein gewisses Maß an Sicherheit. Bislang müssen sie beim Ankauf einer Fläche für den Bau von Wohnungen das Risiko allein tragen. Jetzt ist das Land beim Risiko (und natürlich auch beim Gewinn) beteiligt.

Als soziale Vermieter legen wir besonderen Wert darauf, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Unsere Sorge ist, dass vor allem Menschen mit wenig Einkommen bei der Versorgung mit Wohnraum das Nachsehen haben werden. Hier frühzeitig gegenzusteuern, ist richtig.

Zudem sollte die Landesregierung in Kiel den aktuell geltenden Landesentwicklungsplan für Dithmarschen für einen Zeitraum von fünf Jahren aussetzen. Es muss möglich sein, dass Kommunen, die bereit sind, zu wachsen, auch wachsen können. Bislang werden die Gemeinden bei der Schaffung von Wohnraum vom Landesentwicklungsplan begrenzt.“

27/03/2024

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 435 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,41 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de