VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

    Klimapakt Schleswig-Holstein

    Am 14. Januar 2009 setzten Innenminister Lothar Hay und Vertreter der fünf wichtigsten wohnungswirtschaftlichen Verbände im Kieler Landeshaus ihre Unterschriften unter einen zuvor ausgehandelten Klimapakt.

    Klimapaktpartner des Innenministeriums sind neben der Arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer Wohnungsunternehmen (ASHW) im Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) der BFW Nord eG, Haus & Grund Schleswig-Holstein, der Verband der Immobilienverwalter Schleswig-Holstein und der Verband Wohneigentum/Siedlerbund Schleswig-Holstein.
    Gemeinsames Ziel ist es, bis 2020 den CO2-Ausstoß im Wohnungsbereich um rund 29 Prozent zu senken. Dazu soll die Energieeffizienz des Gebäudebestandes durch zusätzliche Investitionen in Wärmedämmung und erneuerbare Energien erhöht werden. Damit wollen die Beteiligten einen Beitrag zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels leisten.
    Der 2009 unterzeichnende Innenminister Lothar Hay nannte die Vereinbarung „ehrgeizig, aber machbar“. Raimund Dankowski, der als ASHW-Vorsitzender den Klimapakt unterschrieb, lobte den Verzicht der Landesregierung auf ordnungsrechtliche Maßnahmen. Es sei gut, dass sich die Politik ihrer Verantwortung für den Klimaschutz nicht durch einfachen Erlass strengerer Gesetzte entledigt. Das würde die schon heute schwierigen Investitionsbedingungen weiter verschlechtern und die Erreichbarkeit gemeinsamer Ziele gefährden. Der Klimapakt sei ein gutes Instrument, denn die Wohnungswirtschaft brauche die Politik für eine vernünftige, ideologiefreie, die Zielerreichung fördernde Rahmensetzung. Die Politik brauche umgekehrt die Wohnungswirtschaft für die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen. Man baue darauf, dass Schleswig-Holstein den Mut hat, ggf. auch als Wegbereiter notwendiger Veränderungen auf der Bundesebene aufzutreten.