VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen Landesverband Hamburg e.V.

Mit der Veröffentlichung eines Positionspapiers im Februar 2017 hat der Vorstand des VNW Landesverbandes Hamburg e.V. die aus seiner Sicht wichtigen Arbeitsschwerpunkte für die kommenden drei Jahre definiert. Damit soll eine zielorientierte Vorstandsarbeit ermöglicht und die satzungsmäßige Zweckerfüllung gewährleistet werden. Weitere Schwerpunktthemen sind im Mitgliederbereich unter Rundschreiben nachzulesen.

In einer alljährlich zu Beginn eines Jahres stattfindenden gemeinsamen Klausurtagung mit dem VNW-Vorstand sowie Vertretern des Amtes für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung (WSB) und der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) werden Themen und Fragen erörtert, die Wohnungswirtschaft und Behörden über den Tag hinaus beschäftigen. Darüber hinaus werden jedes Jahr aktuelle und grundsätzliche Themen in zwei Mitgliederversammlungen behandelt.

Marko Lohmann, Vorsitzender des VNW HH: 

„Unsere Mitgliedsunternehmen – Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften – sind als auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Vermieter prädestiniert, familiengerechten und bezahlbaren Wohnraum zu errichten, soziale Spaltungen zu vermeiden und Integration zu bewirken. Gerade in den von Verdrängung und Gentrifizierung bedrohten Stadtteilen können sie mit ihrem Geschäftsmodell einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Bevölkerungsstruktur leisten. Voraussetzung hierfür sind eine angemessene Berücksichtigung bei der Vergabe städtischer Flächen und eine entsprechende Förderung. Dieses werden wir weiter thematisieren.“

 

 

 

Positionspapier für die kommenden drei Jahre veröffentlicht

Der VNW Landesverband Hamburg e.V. hat im Februar 2017 ein Positionspapier für die kommenden drei Jahre veröffentlicht. Es beschäftigt sich mit den Themen "Bezahlbares Bauen und Wohnen", einem "Energiekonzept für Hamburg" und der "Stärkung der Kooperation mit der FHH bei der Schaffung von Baurecht und Weiterentwicklung der Förderung". Das "Bündnis für das Wohnen in Hamburg" ist ebenfalls Teil des Positionspapiers.

Vertrag für Hamburg unterzeichnet

Bürgermeister Olaf Scholz und weitere Vertreter des Senats, die Hamburger Bezirksamtsleiter sowie die Vorsitzenden der Bezirksversammlungen haben am 8. September 2016 den "Vertrag für Hamburg - Wohnungsneubau" unterzeichnet. Senat und Bezirke setzen damit ihre in 2011 begonnene Kooperation beim Wohnungsbau fort.

Bündnis für das Wohnen in Hamburg

Am 12. Mai 2016 haben sich die bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung anwesenden Unternehmen für einen Abschluss des Bündnisvertrages ausgesprochen.
Zusammenfasung der Ergebnisse der Bündnisverhandlungen

Studie zum Hamburger Mietwohnungsmarkt

Die Hamburger Wohnungswirtschaft (BFW Nord, Grundeigentümer-Verband Hamburg, IVD Nord und VNW) hat eine unabhängige Studie vom Center for Real Estate Studies (CRES) zum Hamburger Mietwohnungsmarkt erstellen lassen. Erstmalig wurden „echte“ Mietmarktdaten von knapp 250.000 Mietwohnungen in Hamburg untersucht. Fazit: Miethöhen und Fluktuationsraten belegen einen funktionierenden Mietwohnungsmarkt, sodass regulatorische Eingriffe und politischer Aktionismus fehl am Platz sind.

Handlungsempfehlung zur Erhaltung der Backsteinstadt Hamburg

Unter Leitung des Oberbaudirektors Prof. Jörn Walter hat im Jahr 2009 ein "Runder Tisch" regelmäßig getagt und die Handlungsempfehlung erarbeitet.

Den Demografischen Wandel gestalten

Die Stadtentwicklungsbehörde und die Johann-Daniel Lawatz-Stiftung aus Hamburg haben sich gemeinsam am Demografie-Projekt DC NOISE beteiligt. Die nun erschienene Broschüre informiert über die Arbeit und die Ergebnisse dieses Projekts und gibt Handlungsempfehlungen zur Bewältigung des demografischen Wandels in der Stadt- und Quartiersentwicklung in Hamburg. 

Demografie-Konzept Hamburg 2030

Mit Beschluss vom 14. Februar 2012 hat der Senat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz federführend beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei und unter Beteiligung aller Behörden ein ressortübergreifendes Demografie-Konzept für die Freie und Hansestadt Hamburg zu erarbeiten. Das "Demografie-Konzept Hamburg 2030" ist im August 2014 vorgelegt worden.