VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

    Publikationen // Tätigkeitsbericht

    Interessenvertretung und Beratung

    Der VNW vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit und bietet ihnen umfassende Dienstleistungen wie Beratungen, Fort- und Weiterbildungen an. Für Wohnungsgenossenschaften ist der VNW als gesetzlicher Prüfungsverband tätig.

    Am 1. Juli 2015 übernahm Andreas Breitner, Schleswig-Holsteins Innenminister a.D., den Posten des Verbandsdirektors. Die ersten Monate der Verbandsarbeit waren stark geprägt durch das Thema „Flüchtlingsunterbringung“. Die Verbandsunternehmen nahmen sich der Herausforderung an und schafften Wohnraum für tausende geflüchtete Menschen. Verbandsdirektor Breitner setzte sich in diesem Zusammenhang für ein Wohnortzuweisungsgesetz ein. Ebenfalls wichtiges Verbandsthema war das zweite Mietrechtspaket. Der VNW wie auch der Bundesverband GdW setzten sich intensiv gegen die Pläne des Justizministeriums ein.

    Rechtsberatung

    Neben dem Tagesgeschäft – insbesondere zum Miet-, Gesellschafts-, Genossenschafts-und Betriebskostenrecht – stand die Kommentierung aktueller Urteile des Bundesgerichtshofes im Vordergrund der Tätigkeit des Referats Recht. Breiten Raum nahm die Seminartätigkeit sowie diverse Inhouse-Schulungen bei Mitgliedsunternehmen ein.

    Der 3. Norddeutsche Mietrechtstag am 11. November 2015 informierte die Mitgliedsunternehmen über aktuelle Entwicklungen in der Materie. Wichtige Diskussionspartner sind der GdW-Fachausschuss Recht, der VNW-Fachausschuss Recht sowie zweimal jährlich die Verhandlungen des Deutschen Mietgerichtstages in Dortmund.

    VNW-Fachausschuss „Recht“ und GdW-Fachausschuss „Rechtsfragen und Verträge“

    Beide Fachausschüsse haben sich ausführlich mit der BGH-Entscheidung vom 18. März 2015 zu den Schönheitsreparaturen und den Auswirkungen auf die Miet- und Nutzungsverträge befasst. Der VNW-Fachausschuss „Recht“ wird eine Arbeitshilfe/Leitfaden hierzu erstellen. 
    Die Fachausschüsse lehnen das zweite Mietrechtspaket ab. Die GdW-Stellungnahmen zu den einschneidenden Regelungen treffen den Nagel auf den Kopf. 

    Ein großes Thema war die Flüchtlingsfrage. Hierzu besteht das von einem Mitgliedsunternehmen des VNW entwickelte Mietvertragsmuster, welches zwischen den Wohnungsunternehmen und Gemeinden / Kommunen geschlossen werden kann. Für die direkte Wohnungsvermietung an Flüchtlinge hat der GdW-Fachausschuss die Übersetzung der Vertragsmuster mit einer zusätzlichen verständlichen Version umgesetzt. 

    Weiter beschäftigten sich die Fachausschüsse mit der Verbraucherrechterichtlinie und deren Auswirkungen im Mietrecht. Weitere Themen waren die geplanten Änderungen des Bauvertragsrechts und des Vergaberechts sowie eine Vielzahl weiterer Themen.

    Wohnungswirtschaft

    Das Referat Wohnungswirtschaft bearbeitet wohnungswirtschaftliche und -politische Aufgaben. Wesentlichen Raum nahmen die Neuverhandlungen des „Bündnis für das Wohnen“, des „Hamburger Mietenspiegels 2015“ sowie die Verhandlungen über einen Rahmenvertrag zur Gasbeschaffung ein.

    Genossenschaften/Quartiersentwicklung

    Young Leader Network

    Ende 2008 trafen sich erstmals junge Mitarbeiter von Wohnungsgenossenschaften, um ein neues Karrierenetzwerk zu starten. Unter der Moderation des VNW sind inzwischen 70 Führungs(nachwuchs)kräfte über das Young Leader Network vernetzt. Sie lernen durch den Kontakt mit anderen innerhalb und außerhalb der Wohnungswirtschaft. Durch Praktika und Tagesveranstaltungen wird der Blick über den Tellerrand erweitert, um komplexe Herausforderungen innovativ angehen zu können. 2016 starteten 18 Teilnehmer/innen aus fünf Bundesländern in eine neue Runde. 

    Sozialmanagement und Quartiersentwicklung

    Aufgrund der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklung engagieren sich zunehmend Wohnungsunternehmen in der Quartiersentwicklung. Um ein „lebenslanges Wohnen“ für Mieter und Mitglieder zu garantieren, werden Lösungen zur Versorgung und Pflege der Bewohner im Quartier gesucht. Wohnungsunternehmen übernehmen durch ihre Maßnahmen der Nachbarschaftsförderung eine bedeutende Rolle. Nach dem Zustrom von Flüchtlingen befassen sich die Wohnungsunternehmen neben der Unterbringung vor allem mit der Integration der Geflüchteten in die Nachbarschaft. Interkulturelle Arbeit im Quartier wird dadurch zum Schwerpunkt. Dabei helfen die Erfahrungen im Sozialmanagement und das ehrenamtliche Engagement der Bewohner. Die Herausforderungen der Wohnungsunternehmen in der Quartiersentwicklung werden als Zukunftsaufgabe erkannt und auch an der Hamburger Berufsschule und zahlreichen Hochschulen gelehrt. 

    Wohnungsgenossenschaften

    Aufgrund der ansteigenden Mietpreise werden zunehmend Lösungen für bezahlbaren Wohnraum gesucht. Die Mietenpolitik der Wohnungsgenossenschaften und ihre genossenschaftlichen Ziele werden in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen und sind Bestandteil von vielen Diskussionen und Beratungen. Dies führt auch zu zahlreichen Ideen der Neugründung von Wohnungsgenossenschaften. Die Vorteile der Genossenschaftsidee werden regelmäßig auch Mitarbeiter/innen, Aufsichtsräten, Schülern und Studenten vermittelt.

    Betriebswirtschaft

    Durch die derzeit niedrigen Zinsen werden viele Baumaßnahmen geplant. Allerdings verteuern vor allem hohe Bau- und Grundstückskosten sowie Auflagen von Bund und Ländern den Wohnungsbau. Ob eine Maßnahme unter diesen Bedingungen noch wirtschaftlich ist, zeigt die Investitionsrechnung. Im Fachausschuss Betriebswirtschaft/Steuern werden die entsprechenden Parameter sowie Finanzierungsstrategien diskutiert. In Bildungsveranstaltungen wird das Know-how an Interessierte vermittelt. 

    Kommunikation

    Die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes wird geprägt von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. In 2015/16 äußerte sich der Verband daher unter anderem zu den Themen Flüchtlingsunterbringung und Integration, Mietrechtspaket und Mietpreisbremse, Förderprogramme und Energieeinsparverordnung. Mit zahlreichen Pressemitteilungen, Stellungnahmen, dem VNW-Magazin, Broschüren, Pressekonferenzen und Hintergrundgesprächen informiert der VNW die Öffentlichkeit und bezieht Position.

    Fachausschuss Kommunikation und Marketing

    Der Fachausschuss Kommunikation und Marketing berät die Mitgliedsunternehmen rund um Fragen der Öffentlichkeitsarbeit. Die Fachleute aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing tauschen sich zu verschiedenen Themen aus. Dazu gehören z.B. der Umgang mit Social Media, die Interne Kommunikation und die Quartiersentwicklung. In unregelmäßigen Abschnitten erarbeitet der Fachausschuss Entscheidungshilfen für die Verbandsunternehmen.

    Technik und Energie

    Fachausschuss Architektur, Technik und Energie und weitere ArbeitsgruppenIm Zeitraum zwischen März 2015 und März 2016 fanden drei Sitzungen des Fachausschusses in Neubrandenburg/Malchin, Rostock und Lübeck statt.Die Arbeitsgruppe Technik Mecklenburg-Vorpommern (AGT) und die Steuerungsgruppe der VNW Aktion Energiewende tagten jeweils zwei Mal.Durch Vorträge und fachlichen Austausch wird versucht, neue technische Entwicklungen zu bewerten und die VNW-Mitgliedsunternehmen im Umgang damit zu unterstützen. Besonderes Gewicht liegt auf aktuellen rechtlichen Entwicklungen, wie z.B. dem Inkrafttreten der novellierten Betriebssicherheitsverordnung, der 2. Stufe der EnEV oder dem Energiedienstleistungsgesetz. Beiträge aus der Praxis bilden die Grundlage für den weiteren Transfer neuer Ideen. Mittels diverser Blitzumfragen tragen die Mitglieder des Fachausschusses und der Arbeitsgruppen zur schnellen Beantwortung von technischen Fragestellungen aus der Praxis der Mitgliedsunternehmen bei.

    Neue Formate

    VNW-Impulse und VNW-DialogeDie beiden neuen Diskussions- bzw. Veranstaltungsformate haben in der ersten Umsetzung großen Zuspruch gefunden.VNW-Impuls: ca. dreistündiges moderiertes Workshop-Format zu einem bestimmten Thema. Ziel Diskussion mit Fachleuten, Klärung von offenen Fragen, Input aus der Praxis.Erste Veranstaltungen: VNW-Impuls Großwohnsiedlungen am 13. Januar 2016 in Rostock und VNW-Impuls Mieterstrom am 26. Januar 2016 in Hamburg.VNW-Dialog: ca. dreistündiger Dialog mit bis zu 12 Fachleuten, um eine offene Fragestellung für die Beratung der Mitgliedsunternehmen aufzubereiten und eine Empfehlung für die Praxis zu erarbeiten.Erste Dialoge: VNW-Dialog Trinkwasserhygiene und Energieeffizienz am 8. Februar 2016 und VNW-Dialog BETA Nord am 15. Februar 2016.

    Arbeitstagung „Technischer Tag“ und Beteiligung an externen Veranstaltungen

    Die technischen und Energiethemen finden seit 2015 ihr Forum am dritten Tag der VNW-Arbeitstagung, der als vollwertiger Veranstaltungstag angelegt ist und sich besonders an die technischen Mitarbeiter der Verbandsunternehmen richtet. Gleichzeitig hat der VNW zusammen mit anderen Verbänden intensiv an der Gestaltung des 1. Wohnungswirtschaftlichen Forums bei den Hamburger Energietagen mitgewirkt. Auch bei der internationalen Nachhaltigkeitskonferenz „Sustainable Built Environment“ (SBE) im März 2016 gestaltete der VNW ein eigenes Panel zum Thema „Nachhaltige Quartiersentwicklung“.

    Gemeinsames Positionspapier der norddeutschen Wohnungs- und Bauwirtschaft

    Im April 2015 fand ein Sondierungsgespräch mit Vertretern der norddeutschen Wohnungs- und Bauwirtschaft über die Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation in den gemeinsamen Handlungsfeldern Kostengünstiger Wohnungsbau und Energiewende statt. In der Folge wurde ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet, in dem die notwendigen Rahmenbedingungen für kostengünstigen Wohnungsbau in der Energiewende in Form von Forderungen an Bund, Länder und Kommunen aufgezeigt wurden. Das Papier wurde zur Arbeitstagung 2015 veröffentlicht.

    Kooperation mit Energieauditoren

    Die Verpflichtung ein Energieaudit nach Energiedienstleistungsgesetz durchzuführen kam für viele der betroffenen VNW-Mitgliedsunternehmen überraschend und die Umsetzungsfrist war sehr kurz. Der VNW unterstützte die Unternehmen nicht nur mit engmaschiger Beratung via Rundschreiben, Mail und Telefon, sondern auch durch Vermittlung von BAFA-gelisteten Auditoren, mit denen in einer Kooperationsvereinbarung Qualitätsstandards, spezifisch wohnungswirtschaftliche Leistungsbestandteile, eine einheitliche Berichtsstruktur und einheitliche Kostenansätze festgelegt wurden.Durch die enge Rückkopplung mit dem technischen Referat des GdW konnten die vielen Unklarheiten bei der Umsetzung des Energieaudits sukzessive ausgeräumt werden.

    BETA Nord

    Nach dem Abschluss des Projekts ALFA Nord wurden durch verschiedene Stellen weitergehende Untersuchungen zum effizienten Betrieb technischer Anlagen (insb. von Heizungen und Solarthermieanlagen) durchgeführt, die zu der Erkenntnis geführt haben, dass nur eine laufende Betriebsführung der Anlagen den prognostizierten effizienten Betrieb sicherstellen kann. Im Nachfolgeprojekt BETA Nord soll in der Praxis geprüft werden, ob die dauerhafte (externe) Betriebsführung der haustechnischen Anlagen ein Schlüssel zur Betriebseffizienz und der damit verbundenen Energieeinsparung sein kann. Und ob sie – im Vergleich zum derzeitigen ungesteuerten Vorgehen – wirtschaftlicher ist. 

    VNW Energiebilanz

    Im laufenden Jahr wird im Referat Technik und Energie die VNW Energiebilanz über das Jahr 2015 erstellt. Es ist die achte Bilanz seit 2005, die als Flottenbilanz einen Eindruck über die Entwicklung der Energieverbräuche, der eingesetzten Energieträger, der CO2-Emissionen und der Energiekosten liefert. Die Ergebnisse bilden eine gute Argumentationsgrundlage bei der Positionierung der norddeutschen Wohnungswirtschaft in Fragen des Klimaschutzes und der Gebäude-Energieeffizienz.

    Personal

    Neue Themen

    7.000 Mitarbeiter sind bei unseren Mitgliedsunternehmen beschäftigt. 7.000 Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Arbeits- und Verantwortungsbereichen, die täglich vor neuen Herausforderungen stehen.Neue Themen wie die Versorgung von Flüchtlingen mit Wohnraum und Integration der neuen Nachbarn oder bekannte Themen wie Verschärfung der energetischen Standards, Mietrechtsreformen müssen von den Mitarbeitern kompetent bewältigt werden. Hierzu bedarf es Wissen, Information, Training und Erfahrungsaustausch. Das Bildungsangebot des VNW mit seinen jährlich über hundert Seminaren, Workshops, Tagungen und Trainings leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. So hat der VNW rasch mit seinen Seminaren zu Ausländerrecht und interkultureller Kompetenz auf das Flüchtlingsthema reagiet. Weitere aktuelle Themen wie Digitalisierung und IT/ERP-Wechsel finden schnell Einzug in das VNW-Bildungsangebot. Hinsichtlich der Altersstruktur unserer Belegschaften stehen wir vor neuen Herausforderungen. Etwa ein Viertel der Beschäftigten befinden sich im „rentennahen“ Alter zwischen 56 und 63 Jahren. Wir müssen uns um Nachwuchs kümmern. Dies beginnt mit der ausreichenden Bereitstellung qualifizierter Ausbildungsplätze und setzt sich fort mit spezifischen Personalentwicklungsmaßnahmen für alle hierarchischen Ebenen. Hier ist unsere Branche mittlerweile gut aufgestellt. Von Angeboten zur Stärkung der fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenz bis hin zu besonderen Führungstraining und akademischer Qualifizierung finden sich für jeden Mitarbeiter in der Wohnungswirtschaft die passenden Lösungen. Innovative Bildungsformate wie die Lerninsel für Auszubildende und der Kieler Immobilien Dialog für Fach- und Führungskräfte runden dieses Angebot ab.

    Fachausschuss Personal

    Eine anspruchsvolle Aufgabe bleibt die Gewinnung neuer Mitarbeiter, egal ob Auszubildende, Fach- und Führungskräfte, Techniker, Kaufleute, Sozialmanager, oder Quartiersentwickler. Der Fachausschuss Personal hat deshalb Jobprofile unterschiedlicher Berufe und Tätigkeitsfelder in Wohnungsunternehmen zusammengetragen. Der Fachausschuss Kommunikation und Marketing wird diese Profile kommunikativ/werblich überarbeiten und hat zusätzlich eigene Slogans entwickelt, welche die Attraktivität unserer Branche als attraktive Arbeitgeber verdeutlichen. Im ersten Schritt werden wir dies auf der VNW-Homepage unseren Mitgliedsunternehmen für deren Recruitingmaßnahmen zur Verfügung stellen. Weitere Themen mit den sich der Fachausschuss beschäftigt, sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Wissensmanagement, Personalentwicklungskonzepte sowie die Förderung digitaler Kompetenzen. Einen guten Überblick zu diesen Themen bietet das jährlich stattfindende Forum Personal. Diese zweitägige Veranstaltung wird vom VNW mitveranstaltet, bietet eine interessante Informationsplattform und gibt genügend Raum für Erfahrungsaustausch.

    IT/Multimedia

    Megathema Digitalisierung

    Die Digitalisierung birgt großes Potenzial für die Wohnungswirtschaft. Aspekte wie eine moderne unternehmensinterne IT, optimierte effiziente IT-gestützte Unternehmensprozesse, vielfältige neue Möglichkeiten der technischen Ausstattung sowohl im Wohnumfeld als auch in den Wohnungen spielen dabei eine wichtige Rolle. 

    Fachausschuss IT und Multimedia

    Der Fachausschuss hat sich im Jahr 2015 primär mit den in den Unternehmen genutzten ERP-Systemen beschäftigt und hierzu eine Umfrage bei seinen Mitgliedern durchgeführt. Eine Rückläuferquote von über 50 Prozent belegt das Interesse und schafft eine hohe Aussagekraft der Ergebnisse.Thematisch wurde nach dem vom Unternehmen genutzten ERP-System und den daran angeschlossenen Arbeitsplätzen gefragt und inwieweit bzw. wann eine Veränderung oder ein Systemwechsel geplant ist. Strategische Anforderungen an ERP-Anbieter und -Software wurden ausführlich von den Teilnehmern der Umfrage beschrieben. Der Fachausschuss hat entsprechende Unterstützungswünsche bei der Vorbereitung eines Systemwechsels aufgenommen. Er bietet interessierten Unternehmen maximal eintägige Best-Practice-Berichte zur Unterstützung beim geplanten Systemwechsel an. Eine Veränderung beim genutzten ERP-System in den nächsten fünf Jahren planen rund ein Viertel der befragten Wohnungsunternehmen. Vorrangig planen GES- Nutzer eine Umstellung. Dies dürfte dem strategischen Ziel der Aareon AG geschuldet sein, alle Kunden bis zum Ende des Jahrzehnts mit anderen Lösungen auszustatten. Ein Großteil der Umstellungen ist schon zeitlich terminiert, fast die Hälfte der Unternehmen plant eine Umstellung in den Jahren 2017 und 2018. Weitere Arbeitsschwerpunkte waren Lösungsansätze zum Mobile Device Management und das Praxisbeispiel eines eingesetzten Ticketsystems. 2016 plant der Fachausschuss die intensive Diskussion etablierter und teilweise etablierter IT-Prozesslösungen und Themen des vernetzten Wohnens. Im Mittelpunkt stehen dazu auch Fragen nach neuen Geschäftsmodellen für Wohnungsunternehmen.