VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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Die Steuerquellen sprudeln

Hamburg nimmt erheblich mehr an Steuern ein als geplant. Der VNW fordert, einen Teil des Geldes für die Senkung von Baukosten zu verwenden.

Presse-Info

vom 21. November 2017

Hamburg kann der aktuellen Steuerschätzung zufolge in den kommenden Jahren mit zum Teil deutlich steigenden Steuereinnahmen rechnen. Andreas Breitner, Verbandsdirektor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), erklärt zu der am Dienstag veröffentlichten November-Steuerschätzung 2017:

„Die weiter steigenden Steuereinnahmen der Hansestadt sind eine gute Nachricht. Dazu haben auch die VNW-Mitgliedsunternehmen beigetragen, die im vergangenen Jahr in Hamburg 876 Millionen Euro in Neubau, Instandhaltung und Modernisierung von Wohnraum investierten. In diesem Jahr sollen es sogar 1,13 Milliarden Euro werden.“

Der VNW-Direktor plädierte dafür, einen Teil der zusätzlichen Steuereinnahmen für die Senkung der Baukosten bezahlbarer Wohnungen zu verwenden. „Die Stadt könnte beispielsweise Grundstücke günstiger an jene verkaufen, die bezahlbare Wohnungen errichten. Auch die Übernahme zusätzlicher Kosten, weil Wohngebäude beispielsweise am Wasser errichtet werden müssen, wäre eine gute Sache“, sagte Breitner.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt 332 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften (Hamburg: 101, Mecklenburg-Vorpommern: 150, Schleswig-Holstein: 81). In ihren 746.000 Wohnungen (Hamburg: 300.000, Mecklenburg-Vorpommern: 276.000, Schleswig-Holstein: 170.000) leben rund 1,5 Millionen Menschen.

Weitere Informationen zum VNW finden Sie auf www.vnw.de