VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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Dankeschön für die für G20-Polizisten

Bei der Spendenaktion der norddeutschen Wohnungswirtschaft kamen 46 Ferienwohnungen und 10.000 Euro zusammen.

Polizistinnen und Polizisten, die beim G20-Gipfel in Hamburg eingesetzt waren, können sich im kommenden Jahres kostenlos ein Wochenende lang in Ferienwohnungen norddeutscher Wohnungsgenossenschaften und öffentlicher Wohnungsunternehmen erholen.

 Im Rahmen der Solidaritätsaktion “Die Norddeutsche Wohnungswirtschaft sagt Danke” stellen die Mitgliedsunternehmen des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg 46 Ferienwohnungen zur Verfügung. Zudem wurden 10.000 Euro gespendet.

 „Unseren Mitgliedsunternehmen ist nicht egal, was im Umfeld ihrer Wohnungen passiert”, sagte VNW-Verbandsdirektor Andreas Breitner am Freitag in Hamburg bei der symbolischen Übergabe eines Gutscheins und eines Schecks an Oliver Malchow, dem Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP). “Unzählige Polizeibeamtinnen und -beamte haben im Zuge des G20 Gipfels unter Einsatz ihrer Gesundheit dafür gesorgt, dass es in der Stadt nicht noch zu mehr Schäden kam. Nun sagt die Wohnungswirtschaft symbolisch danke und bietet Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ein kleines Stück Erholung. Sie haben es verdient.“

Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow bedankte sich für die Anerkennung und Unterstützung der Einsatzkräfte. „Unsere Kolleginnen und Kollegen freuen sich angesichts der zunehmenden Gewalt im Dienstalltag über die Solidarität großer Teile der Bevölkerung. Damit wird deutlich, dass viele Menschen hierzulande ein positives Bild von der Polizei haben. Gerade nach den schweren Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel hier in Hamburg im Sommer mit rund 23.000 Einsatzkräften ist dieser Rückhalt der Bevölkerung für die Polizistinnen und Polizisten wohltuend und zugleich motivierend, sich trotz aller Probleme täglich für die Sicherheit der Bürger einzusetzen. Und: Wir erwarten von der künftigen Bundesregierung, dass die vielerorts zu spürende Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger endlich von der Politik ernst genommen wird und der Polizei das entsprechende Personal und Handwerkszeug an die Hand gibt.“

Polizeibeamtinnen und -beamte dürfen keine Spenden oder Geschenke von Dritten annehmen. Aus diesem Grund konnte der VNW die Volker-Reitz-Stiftung zu Berlin als Partner für der Solidaritätsaktion gewinnen. Die Einrichtung ist eine Stiftung der Gewerkschaft der Polizei und unterstützt verletzte Beamte bei ihrer Genesung durch sogenannte Sachzuwendungen. Dirk Bork, Vorstandsvorsitzender der Volker-Reitz-Stiftung zu Berlin, erklärte aus Anlass der Scheckübergabe: “Die verletzten Kolleginnen und Kollegen, denen wir im Rahmen der G20-Solidaritätsaktion bereits Genesungshilfen zukommen lassen haben, sind immer wieder zutiefst gerührt über eine derartige Wertschätzung ihres Handelns und sprechen uns ihren außerordentlichen Dank aus.”

Der VNW hatte unmittelbar nach dem G20-Gipfel die Initiative ergriffen und seine 332 Mitgliedsunternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen, ihre Gästewohnungen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und deren Familien kostenlos zur Verfügung zu stellen oder Geld für die Anmietung weiterer Ferienwohnungen zu spenden. Während der Gipfeltage am 7. und 8. Juli waren in Hamburg bei Ausschreitungen mehrere Hundert Polizisten verletzt worden.

 

(Auf dem Foto v. l. n.r.: Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg, Andreas Breitner, Verbandsdirektor Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP)