VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Wohnungswirtschaft liefert

    VNW-Direktor Andreas Breitner zu Umsatzzahlen des Baugewerbes: Gute Ergebnisse, aber Populismus erschwert den Bau bezahlbarer Wohnungen.

    57/2019

    Dem Baugewerbe in Hamburg geht es dank des noch immer boomenden Wohnungsbaus blendend. So konnten die Betriebe ihren Umsatz im vergangenen Jahr auf 1,8 Milliarden Euro steigern. Das seien 13,9 Prozent mehr als im Vorjahr gewesen, teilte das Statistische Amt am Freitag mit. Beim Bau von Wohnungen und Häusern fuhr die Branche fast ein Drittel mehr Umsätze ein als noch 2017.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)

    „Die Wohnungswirtschaft hat geliefert. Die Zahlen zeigen einmal mehr: die Wohnungsunternehmen bauen, wenn man sie lässt. Notwendig ist es, dass die entsprechenden Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Der in der Wohnungspolitik zunehmende Populismus erschwert jedoch die Errichtung bezahlbarer Wohnungen. Zudem wächst in den Quartieren der Widerstand gegen Neubauprojekte. Mitsprache ist in einer Demokratie gut und gewollt. Sie darf aber nicht dazu führen, dass ‚Zugbrücken hochgezogen‘ werden und die Menschen, die in Hamburg eine bezahlbare Wohnung suchen, außen vor bleiben. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung müssen mehr Mut zeigen und die Wohnprojekte konsequent durchsetzen.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: VNW