VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Wohnungsbündnis in Rostock

    VNW-Direktor Andreas Breitner unterzeichnet Bündnis für Wohnen in Rostock und erklärt: "In der Hansestadt herrscht keine Wohnungsnot."

    73/2019

    Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), hat die Darstellung des Rostocker Mietervereins zurückgewiesen, in der Hansestadt herrsche derzeit eine Wohnungsnot. „Wer in Rostock das Wort Wohnungsnot in den Mund nimmt, schürt die Ängste und Sorgen der Mieterinnen und Mieter und der Wohnungssuchenden“, sagte Breitner am Donnerstag im Rostocker Rathaus bei der Unterzeichnung des Bündnisses für Wohnen.

    „Die Einschätzung, in der Hansestadt herrsche Wohnungsnot, ist unbegründet“, sagte Breitner weiter. „Die Rostocker Mitgliedsunternehmen des VNW bieten die Hälfte aller Wohnungen auf dem Wohnungsmarkt der Hansestadt an. Bei ihnen liegt die durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter bei 5,87 Euro. Schon allein das ist kein Indiz für eine Wohnungsnot. Hinzu kommt, dass die jährliche Fluktuationsrate bei rund zehn Prozent liegt. Das bedeutet, Jahr für Jahr werden 6000 Wohnungen wieder vermietet.“

    VNW-Direktor Andreas Breitner räumte ein, dass es beispielsweise in der Innenstadt Engpässe gibt. „Es gibt aber genauso Stadtteile wie Toitenwinkel und Dierkow, wo Wohnungen den Mieter suchen. Das Bündnis ist die Geschäftsgrundlage der VNW-Unternehmen. Wir erwarten, dass Änderungen, die politisch gewünscht sind, vor Beschluss mit uns besprochen werden. Ab heute sind wir Bündnispartner – und das auf Augenhöhe. Unsere Wohnungsunternehmen stehen für bezahlbare Mieten und spekulieren nicht mit Wohnraum. Sie haben deshalb einen fairen Umgang mehr als verdient.“

    Mit Blick auf einen Beschluss der Rostocker Bürgerschaft, öffentliche Grundstücke künftig überwiegend im Rahmen des Erbbaurechts zu vergeben, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner: „Unsere Unternehmen verhalten sich anständig, deshalb kann man ihnen auch die Grundstücke verkaufen. Sie bauen Wohnungen und vermieten diese zu bezahlbaren Mieten über viele Jahrzehnte.“

    Ziel des Bündnisses für Wohnen ist es, die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen zu erleichtern. Neben Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling und VNW-Direktor Andreas Breitner unterzeichneten Vorstände und Geschäftsführer der Rostocker VNW-Wohnungsunternehmen die Vereinbarung: 

    Ralf Zimlich und Christian Urban, (WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH), 

    Roland Blank und Andreas Lübke, (Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG), 

    Hans-Joachim Lüdemann, (Wohnungsgenossenschaft Marienehe eG), 

    Rüdiger Sokolowski und Anja Sawitzki, (Wohnungsgenossenschaft Rostock-Süd eG)

    Daniel Hacker und Dieter Sonntag, (Neue Rostocker Wohnungsgenossenschaft e.G.), 

    Cornelia Haseloff und Anja Liebing, (Baugenossenschaft Neptun e.G.)

    Hagen Hildebrandt und Thomas Paulus,  (Wohnungsgenossenschaft Warnow Rostock- Warnemünde e.G.)Sigrid Hecht, (Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS)

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: VNW