VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Wohnungsbau wirkt

    VNW zum Hamburger Mietspiegel: Der Bau von Wohnungen zeigt positive Wirkung - VNW-Unternehmen tragen mit günstigen Mieten zum bezahlbaren Wohnen bei.

    215/2019

    Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt hat am Dienstag den Mietenspiegel 2019 für die Hansestadt vorgestellt.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW): „Der heute vorgestellte Mietenspiegel belegt, dass sich in Hamburg der Anstieg der Mieten deutlich abgeschwächt hat. Die Botschaft des Mietspiegels kann deshalb nur lauten: Weiter so! Der Satz des früheren Ersten Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz, man dürfe mit dem Wohnungsbau nie wieder aufhören, gilt mehr denn je. Auch künftig müssen jährlich 10.000 Wohnungen gebaut werden. Der Mietenspiegel erteilt allen Vorschlägen, den Bau bezahlbarer Wohnungen zu reduzieren, eine eindeutige Absage.

    Die Daten des Mietspiegels bestätigen die Ergebnisse der Ende Oktober vorgestellten Studie des Forschungsinstituts Center for Real Estate Studies (CRES). Die Berliner Forscher hatten rund 270.000 reale Mietverträge ausgewertet. Damit wurde rund die 22-fache Datenmenge genutzt, die im Hamburger Mietenspiegel verarbeitet wurde. Der Cres-Studie zufolge beträgt die monatliche Kaltmiete pro Quadratmeter im Durchschnitt 8,21 Euro. 90 Prozent aller Mieten liegen unter 10,89 Euro pro Quadratmeter, fast 70 Prozent zwischen 6,19 und 10,24 Euro pro Quadratmeter.

    Deutlich niedriger sind die Mieten bei den preisgebundenen Wohnungen, die beim Mietspiegel nicht berücksichtigt wurden. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt der Cres-Studie zufolge hier bei 6,26 Euro pro Quadratmeter. Im genossenschaftlichen Bereich steht jede fünfte Wohnung in diesem Segment für eine gute Wohnraumversorgung.

    Marko Lohmann, Vorsitzender des VNW-Landesverbands Hamburg: „Es zeigt sich, dass die Arbeit im Bündnis für das Wohnen Früchte trägt, die allen Mieterinnen und Mietern in Hamburg zu Gute kommen. Die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen tragen mit ihren günstigen Mieten massiv dazu bei, dass Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen sich auch künftig leisten können, in Hamburg eine Wohnung zu mieten. Die monatliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen im Durchschnitt bei 6,79 Euro.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 371 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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