VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Weiter Wohnungen bauen

    VNW-Direktor Andreas Breitner: Auch der künftige Hamburger Senat muss auf den Bau von bezahlbaren Wohnungen setzen.

    213/2019

    Im anstehenden Bürgerschaftswahlkampf will die Hamburger SPD auf die Themen Wohnen, Verkehr, Klimaschutz und Digitalisierung setzen. So ist unter anderem eine Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus von derzeit 3000 auf 4000 geförderte Wohnungen pro Jahr geplant. Am Gesamtziel von insgesamt 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr wird festgehalten.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Im kommenden Februar entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger auch darüber, wie es mit dem Wohnungsbau weitergeht. Während die Umweltschutzorganisation BUND das Ziel, jedes Jahr 10.000 Wohnungen zu errichten, aufgeben will, halten wir die Fortführung der bisherigen Wohnungsbaupolitik des Senats für sinnvoll.

    Im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen wurden so seit 2011 mehr als 40.000 Wohnungen errichtet. Das hat die Mieten in der Hansestadt gedämpft. Mehrere, jüngst veröffentlichte Untersuchungen zeigen, dass die Wohnungsbauoffensive Hamburgs Mieterinnen und Mietern genutzt hat. So haben erst vor wenigen Tagen die im VNW organisierte altoba, die KAIFU Nordland eG und die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen Richtfest für 157 bezahlbare Wohnungen gefeiert. 

    Die Auswertung aller amtlichen Mietspiegel durch die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH hat ergeben, dass Hamburg beim Mietendurchschnitt im deutschlandweiten Vergleich auf Platz 13 liegt. Die Ende Oktober veröffentlichte CRES-Studie, die auf der Auswertung von 270.000 Mietverträgen basiert, ergab, dass die monatliche, durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter in der Hansestadt bei 8,21 Euro liegt. Fast 70 Prozent der Hamburger Mieten liegen demnach zwischen 6,19 und 10,24 Euro.

    Insofern ist es richtig, wenn ein künftiger Senat den Bau von bezahlbaren Wohnungen in den Fokus seiner Arbeit rückt. Nur der Bau von bezahlbaren Wohnungen wird helfen, dass sich auch künftig Menschen mit einfachem und niedrigem Einkommen das Wohnen in Hamburg leisten können.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 371 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung eG/Herbert Ohge Photographie Hamburg