VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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Vernünftige Bebauung auch im Grünen

VNW-Verbandsdirektor Andreas Breitner warnt vor einer Beschränkung des Wohnungsbaus. Naturschutzgebiete bleiben allerdings tabu.

Hamburg - Der Naturschutzbund Deutschland startet an diesem Freitag seine Volksinitiative, mit der eine weitere Bebauung von Grünflächen in der Hansestadt verhindert werden soll.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Verbandsdirektor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

"Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind zwei Themen, die den Wohnungsgenossenschaften und den öffentlichen Wohnungsunternehmen besonders wichtig sind. Allerdings dürfen diese Themen nicht gegen den Bau bezahlbarer Wohnungen ausgespielt werden. Deshalb lehnt die norddeutsche Wohnungswirtschaft eine weitere Beschränkung des Wohnungsbaus in Hamburg ab."

"Der Senat und die Wohnungswirtschaft haben sich eine ehrgeizige Wohnungsbauagenda auferlegt, weil Hamburg wächst. Wir plädieren dafür, sinnvoll zu verdichten und auch am Rande die Stadt zu erweitern.“

„Oftmals wird eher das Alte abgerissen, um größeres Neues entstehen zu lassen. So hat das weitaus einwohnerstärkere Berlin eine größere Stadtfläche im Vergleich zu Hamburg. Daher müsste beides möglich sein: eine größere Stadt mit vernünftiger verdichteter Bebauung im Grünen. Eine Bebauung von Naturschutzgebieten ist allerdings tabu."

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt 332 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften (Hamburg: 101, Mecklenburg-Vorpommern: 150, Schleswig-Holstein: 81). In ihren 746.000 Wohnungen (Hamburg: 300.000, Mecklenburg-Vorpommern: 276.000, Schleswig-Holstein: 170.000) leben rund 1,5 Millionen Menschen. 

 

Weitere Informationen zum VNW finden Sie auf www.vnw.de