VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    "Stärkt auch faire Vermieter"

    VNW-Direktor Andreas Breitner begrüßt den Beschluss des Hamburger Senats, für Altona-Nord eine soziale Erhaltungsverordnung zu beschließen.

    35/2019

    In Altona-Nord tritt an diesem Mittwoch eine sozialen Erhaltungsverordnung in Kraft, die Mieterinnen und Mieter weitestgehend vor Verdrängung geschützt sein. Jeder Verkauf oder Abriss von Wohnimmobilien sowie bauliche Änderungen oder die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen müssen vom Bezirksamt geprüft und genehmigt werden. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Senat am Dienstag.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „So geht eine soziale und sinnvolle Wohnungspolitik. Während der Senat in Berlin einen untauglichen Mietendeckel beschließt, gegen den es erheblichen verfassungsrechtliche Bedenken gibt, macht der Hamburger Senat Nägel mit Köpfen. Eine soziale Erhaltensverordnung schützt nicht nur Mieterinnen und Mietern vor Verdrängung, sondern stärkt auch jene Vermieter, für die eine Wohnung kein Spekulationsobjekt ist."

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg(at)vnw.de

    Foto: VNW