VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

    Meldungen

    Regierungschefin zu Gast beim VNW

    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Wohnen nicht dem Markt überlassen.VNW-Direktor Andreas Breitner forderte Erlass der Altschulden.

    Rostock. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, hat sich für einen Paradigmenwechsel im Bereich Wohnen ausgesprochen. Wie und zu welchen Mieten die Menschen wohnten, dürfe man nicht allein dem Markt überlassen, sagte die SPD-Politikerin am Freitag in Rostock-Warnemünde bei einem Treffen mit Vorständen und Geschäftsführern von VNW-Wohnungsunternehmen. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten müsse es sein, dass „bezahlbares und gutes Wohnen“ überall im Bundesland gewährleistet werde. Sie setze darauf, dass kommunale Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften gemeinsam mit der Politik die Probleme angingen.

    VNW-Direktor Andreas Breitner verwies bei dem wohnungswirtschaftlichen Lunch darauf, dass der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) in Mecklenburg-Vorpommern 151 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften vertritt. Mehr als jede zweite Mietwohnung im Land werde von einem VNW-Mitgliedsunternehmen angeboten. „Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei VNW-Unternehmen bei 5,13 Euro“, sagte Breitner. Niemand, der in der Wohnung eines VNW-Unternehmens lebe, müsse Angst haben: weder vor Verdrängung, noch vor Luxussanierung. „Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten“, fügte der VNW-Direktor hinzu.

    Der VNW-Direktor äußerte die Hoffnung, dass den Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsunternehmen die DDR-Altschulden erlassen werden. Es sei eigentlich ein Skandal, dass fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Unternehmen immer noch Schulden zurückzahlen müssten, die sie nicht verursacht hätten. Ministerpräsidentin Schwesig mahnte, die Anstrengungen zu verstärken, die soziale Segregation zu verhindern. „Eine künftige Wohnungsförderung muss die soziale Durchmischung verbessern“, sagte Schwesig. Es gehe darum, mit Hilfe des Wohnungsbaus die Stadtteile besser zusammenzuhalten.

    Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 341 Wohnungsgenossen-schaften und -gesellschaften. In ihren 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Im Jahr 2017 investierten die VNW-Unternehmen in den drei Bundesländern insgesamt 1,662 Milliarden Euro in die Sanierung, die Modernisierung und den Neubau bezahlbarer Wohnungen. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    Mehr Informationen finden Sie unter: www.vnw.de

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de