VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Mieten ist günstiger

    VNW-Direktor Andreas Breitner zum LBS-Immobilienmarktatlas 2019: Steigerung bei den Neuvertragsmieten geringer als bei Wohneigentum.

    96/2019

    Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Hamburg und im Hamburger Umland steigen weiter deutlich. Das ergab des am Dienstag veröffentlichte LBS-Immobilienmarktatlas 2019.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Die jüngsten Ergebnisse des LBS-Immobilienmarktatlas zeigen nur eine Seite der Entwicklung auf dem Hamburger Wohnungsmarkt. Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte das Analysehaus Empirica die Ergebnisse eines Vergleichs der deutschen Top-7-Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. 

    Danach sind in der Hansestadt die Mieten im vergangenen Jahr am geringsten gestiegen. Die Neuvertragsmieten erhöhten sich in Hamburg um 1,3 Prozent. Das liegt auch deutlich unter den Kaufpreisen für Wohneigentum. Empirica-Chef Reiner Braun führte die Entwicklung in Hamburg vor allem auf den Neubau bezahlbarer Wohnungen zurück.

    Hamburg ist auf dem richtigen Weg, eine ausgewogene Mischung von Mietwohnungen und privatem Wohneigentum zu erhalten. Damit wird sichergestellt, dass auch in den kommenden Jahrzehnten Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen sich das Wohnen in der Metropole Hamburg leisten können. 

    Der Löwenanteil der bezahlbaren Wohnungen wird durch Mitgliedsunternehmen des VNW angeboten. Werden für diese Unternehmen weiterhin gute Bedingungen geschaffen, sorgen sie auch für bezahlbaren Wohnraum. Ausreichend bezahlbare Grundstücke, kürzere Baugenehmigungszeiten und ein Abbau von Bürokratie können helfen, die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu beruhigen. Davon profitieren im Übrigen auch private Bauherren.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: dpa/Markus Scholz