VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    "Man müsste sie erfinden!"

    VNW-Direktor Andreas Breitner zum Tag der Genossenschaft: Wohnungsgenossenschaften sind einer der wichtigsten Garanten des sozialen Friedens.

    Aus Anlass des Tages der Genossenschaften erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Wohnungsgenossenschaften sind einer der wichtigsten Garanten des sozialen Friedens in unserem Land. Gäbe es sie nicht, müsste man sie erfinden. Von den rund 670.000 Wohnungen, die von VNW-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg angeboten werden, gehören rund 310.000 einer Genossenschaft. Damit können 650.000 Menschen im Norden in Sicherheit und zu bezahlbarer Miete wohnen.“

    „Wohnungsgenossenschaften sind sogenannte Bestandshalter. Sie bauen Wohnungen, um diese über Jahrzehnte zu erhalten und zu vermieten. Zudem sorgen sie sich mit vielen Einrichtungen und Personal im Quartier um das soziale und friedliche Miteinander von Menschen. Gerade in der heutigen Zeit ist das ein unschätzbarer Wert und Nutzen für unsere Gesellschaft.“

    „Besonders in angespannten Wohnungsmärkten wie in Kiel, Lübeck, Rostock oder Hamburg sorgen Wohnungsgenossenschaften dafür, dass Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen sich in allen Stadtvierteln das Wohnen leisten können. In Hamburg werden rund 132.000 Wohnungen von den Genossenschaften angeboten. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei 6,37 Euro und damit deutlich unter dem des Durchschnittswertes des Hamburger Mietenspiegels in Höhe von 8,44 Euro.“

    „Wohnungsgenossenschaften sind auch in angespannten Wohnungsmärkten kein ‚closed shop‘. Einer Erhebung zufolge, kommen jährlich im Durchschnitt mehr als 60 Prozent der Neuvermietungen von Genossenschaftswohnungen an den Markt und können so von neuen Mitgliedern gemietet werden. Bei einer durchschnittlichen Fluktuationsquote von acht Prozent sind das pro Jahr immerhin rund 15.000 Wohnungen.“

    Foto: Bertold Fabricius