VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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Leuchtturm für bezahlbares Wohnen

Die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG erhielt Fördermittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro für das Bauprojekt „Bering-Hof“.

Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG (WGSH) mit 1,6 Millionen Euro beim Bau der 36 Wohnungen. Im Frühjahr 2019 soll der Neubau in Schmarl für Menschen mit Wohnberechtigungsschein einzugsbereit sein. Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen:

„Ich bin sehr froh, dass zum ersten Mal eine Wohnungsgenossenschaft aus Rostock Fördermittel aus dem Programm „Wohnungsbau sozial“ erhält und dass diese Genossenschaft Mitglied des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen ist. Das Bauprojekt „Bering-Hof“ ist ein Leuchtturm für bezahlbares Wohnen.“

„Für Wohnungsgenossenschaften und öffentlichen Wohnungsunternehmen steht der Bau und der Unterhalt bezahlbarer Wohnungen im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit. „Die durchschnittliche Nettokaltmiete in den Wohnungen der VNW-Mitgliedsunternehmen liegt deutlich unter dem allgemeinen Mietniveau. In Mecklenburg-Vorpommern sind es 5,07 Euro pro Quadratmeter“, sagte Breitner.

Der Verbandsdirektor verwies auf die mietpreisdämpfende Wirkungen des Wohnungsangebots von Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsunternehmen. „Das wird künftig so bleiben. So wollen die Mitgliedsunternehmen des VNW in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern in den Neubau, die Instandhaltung und die Modernisierung bezahlbarer Wohnungen 454 Millionen Euro investieren.

Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel übergab am Freitag in Rostock den ersten Zuwendungsbescheid für sozialen Wohnungsbau an Ronald Blank, kaufmännischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock. Das Land fördert den Neubau von zwei viergeschossigen Gebäuden mit 36 belegungsgebundenen Mietwohnungen an der Vitus-Bering-Straße 14/15 mit einem Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

Die Wohnungen haben eine Wohnfläche von 44 bis 72 Quadratmeter und dürfen über einen Zeitraum von 20 Jahre nur an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden. Die Nettokaltmiete darf 5,50 Euro pro Quadratmeter nicht übersteigen. Vier der 36 Wohnungen sind barrierefrei, 32 barrierearm.

Erweist sich der „Bering-Hof“ als tragfähig, sind für die WGSH bei Verfügbarkeit geeigneter Bauflächen weitere Projekte in anderen Stadtteilen Rostocks denkbar. „Grundsätzlich werden wir bei jedem Neubau immer prüfen, was an unteren Mietsegmenten für Geringverdienende machbar ist, um unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden“, sagte Roland Blank, kaufmännischer Vorstand der WGSH. Die Genossenschaft will in den kommenden Jahren etwa 540 neue Wohnungen zur Stadtentwicklung beitragen.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt 332 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften (Hamburg: 101, Mecklenburg-Vorpommern: 150, Schleswig-Holstein: 81). In ihren 746.000 Wohnungen (Hamburg: 300.000, Mecklenburg-Vorpommern: 276.000, Schleswig-Holstein: 170.000) leben rund 1,5 Millionen Menschen.

Foto: WGSH

Auf dem Foto v.l.n.r.: Roland Blank (Kaufm. Vorstand WGSH), Andreas Lübcke (Techn. Vorstand WGSH), Infrastrukturminister Christian Pegel, Rostocks Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Verbandsdirektor Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, Andreas Breitner)

Weitere Informationen zum VNW finden Sie auf www.vnw.de