VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Keine neuen Stoppschilder!

    VNW-Direktor Andreas Breitner zu den fertig gestellten Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern: "Wir brauchen grünes Licht für das bezahlbaren Wohnen."

    125/2019

    In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr 5435 Wohnungen neu gebaut worden. Das waren fast 300 mehr als im Jahr zuvor, aber 260 weniger als 2016 und auch etwas weniger als in den beiden Jahren davor. Dies geht aus einem Bericht des Statistischen Landesamtes in Schwerin vom Mittwoch hervor.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)

    „Die Zahlen zeigen, dass es schwieriger wird, Wohnungen zu errichten. Die  VNW-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern stemmen sich gegen die Entwicklung. Im vergangenen Jahr übergab en sie schlüsselfertig 621 bezahlbare Wohnungen. In diesem Jahr sollen rund 1000 Wohnungen fertiggestellt werden. Unsere Mitgliedsunternehmen tun was sie können. Sie brauchen aber positive Bedingungen für eine Verstetigung des Wohnungsbaus. Vor allem muss die Landesregierung Abstand von der Idee nehmen, Unternehmen, die bezahlbare Wohnungen errichten wollen, künftig keine Zuschüsse, sondern nur zinsgünstige Darlehen zur Unterstützung anzubieten. Das würde den Bau von Wohnungen massiv erschweren. Ich fürchte: dann ist das Regierungsprogramm ‚Neubau-Sozial‘ tot. Wir brauchen grünes Licht für das bezahlbaren Wohnen und keine neuen Stoppschilder!"

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

     V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: dpa/Jens Büttner