VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

    Meldungen

    Kaufen und nicht pachten

    Fachtagung von VNW und der Stadt Lübeck zum Thema "100 Jahre Erbbaurecht". VNW-Direktor Andreas Breitner: "Erbbaurecht ist ein Hindernis".

    214/2019

    Die norddeutsche Wohnungswirtschaft steht der Vergabe öffentlicher Grundstücke für den Wohnungsbau mit Hilfe des Erbbaurechts kritisch gegenüber. „Die im VNW organisierten Unternehmen wollen kaufen und nicht pachten“, sagte Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), am Montag in Lübeck auf einer Fachveranstaltung zum Thema Erbbaurecht.

    „Das Erbbaurecht schafft nicht eine einzige neue Wohnung. Vielmehr ist es ein Hindernis auf dem Weg zu mehr bezahlbarem Wohnen. Hindernisse kann man zwar überwinden, aber sie erschweren nur die Zielerreichung. Unser Ziel ist der Bau bezahlbarer Wohnungen. Die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften sind sogenannte Bestandshalter. Sie bauen Wohnungen, um diese über viele Jahrzehnte zu bezahlbaren Preisen zu vermieten. Ihnen muss man also nicht misstrauen, sondern kann ihnen Grundstücke auch verkaufen.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 371 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: AdobeStock/MQ-Illustrations