VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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Grundstein für den "Hansehof" in Greifswald gelegt

Direkt am Ryck entstehen 96 moderne Wohnungen. Die ersten Mieter werden im Sommer 2019 einziehen können.

Greifswald - Nur wenige Schritte vom Ryck entfernt errichtet die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald (WVG) das neue Wohnquartier „Hansehof“. Am Donnerstag wurde der Grundstein für das Projekt gelegt. Innerhalb der kommenden Jahre werden hier zehn Wohnhäuser mit 96 individuell geschnittenen Wohnungen errichtet.

Klaus-Peter Adomeit, Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, sagte dazu: „Ich freue mich sehr darüber, dass auch die Bürgerschaft hinter der Entscheidung das Neubauprojekt HanseHof zu realisieren, steht. Das Projekt ist das bislang größte Einzelvorhaben in unserer über 25-jährigen Firmengeschichte. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 25 Millionen Euro und vielen Unwegbarkeiten auf dem Weg zur Entscheidung haben wir uns selbst eine große Aufgabe gestellt. Aber wir sind sicher, wir werden diese Aufgabe lösen. Wir hoffen, die zukünftigen Mieter werden sich im HanseHof wohlfühlen und die individuellen Wohnungen werden gut angenommen."

Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), sagte bei der Grundsteinlegung: „In Greifswald gibt es einen attraktiven Wohnungsmarkt mit hoher Nachfrage. Die WVG ist ein Garant für bezahlbaren Wohnungen. So liegt die Durchschnittsmiete in ihren rund 9600 Wohnungen bei 5,15 Euro pro Quadratmeter.“ Breitner würdigte den Mut des Unternehmens, dieses Projekt angesichts der schwierigen Baubedingungen umzusetzen.

 

Das Neubauprojekt "Hansehof" zeichnet sich durch eine klare Trennung der einzelnen Häuser und separate Hauseingänge aus. In allen Häusern gibt es Aufzüge. Die 1- bis 6-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 26 und 141 Quadratmeter groß. Vielen von ihnen sind mit Loggia, Balkon oder Terrasse ausgestattet.

Der Innenhof soll frei von Autos bleiben und wird anspruchsvoll gestaltet. In einer Tiefgarage stehen 105 PKW-Stellplätze und mindestens 4 Elektroladestationen zur Verfügung. Die WVG investiert rund 25 Millionen Euro in das Projekt. Die durchschnittliche Nettokaltmiete wird bei zehn Euro pro Quadratmeter liegen. Baustart war im Juni dieses Jahres. Die ersten Wohnungen sollen im Sommer 2019 übergeben werden.

Die Zeitkapsel enthält folgende Dinge: Planungsunterlagen für die Ausführungsplanung, Grundrisse, eine Dokumentation der Ausgrabungsfunde des Areals, Ansichten des Projektes, eine Presseschau aller bislang veröffentlichten Artikel, die heutige Tageszeitung, eine Satz frisch geprägter Münzen und eine Flasche Greifswalder Wein.

Quellenhinweis für die Visualisierung: Bastmann & Zavracky

Quellenhinweis für das Foto: VNW

 

Bildtext: Der Architekt Martin Zavracky, VNW-Direktor Andreas Breitner und WVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Adomeit (v.l.) beim Versenken der Zeitkapsel.