VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

    Meldungen

    Großes Mediencheo

    Die Reaktion von VNW-Direktor Andreas Breitner auf die am 12. Dezember 2019 gestarteten beiden Volksinitiativen in Hamburg fand weite Verbreitung.

    Hamburg. Die am 12. Dezember 2019 von den beiden Hamburger Mietervereinen und einem Politiker der Linken gestarteten Volksinitiativen gegen „Mietenwahnsinn“ und die Reaktion der Wohnungswirtschaft darauf haben ein breites Medienecho hervorgerufen. 

    VNW-Direktor Andreas Breitner war in allen wichtigen Fernsehsendungen ein gefragter Gesprächspartner. Die inhaltliche Bewertung der beiden Initiativen durch den VNW-Direktor wurde in allen wichtigen Hamburger Zeitungen ausführlich wiedergegeben.

    Der VNW-Direktor kritisierte die Initiativen mit scharfen Worten: „Die beiden Volksinitiativen legen die Axt an den Bau bezahlbarer Wohnungen in Hamburg. Sie bedrohen im Kern das erfolgreiche Hamburger Wohnungsbauprogramm und bergen die Gefahr, dass künftig weniger bezahlbare Wohnungen errichtet werden und Menschen länger als bisher auf eine Wohnung warten müssen.“

    Der Verbandsdirektor verwies darauf, dass seit dem Jahr 2011 in Hamburg rund 56.000 Wohnungen gebaut worden seien. Darunter seien rund 15.000 öffentlich geförderte Wohnungen gewesen. „Das hat dazu geführt, dass der Anstieg der Mieten inzwischen unter der allgemeinen Preissteigerungsrate liegt“, sagte Andreas Breitner. Das habe der erst vor einigen Tagen vorgestellte Mietenspiegel belegt. 

    „Damit ist Hamburg das Vorzeigebeispiel für eine gute und wirksame Wohnungspolitik“, sagte der VNW-Direktor. „Hamburg setzt den Maßstab. Hier kann man an den Wohnungsmarktzahlen ablesen, wie durch ein Zusammenwirken aller Partner der Wohnungsmarkt gesundet.“ 

    Die Initiativen fordern, dass öffentliche Grundstücke künftig grundsätzlich nur noch in Erbpacht vergeben werden dürfen. Zudem sollen auf öffentlichen Grundstücken nur noch Wohnungen gebaut werden dürfen, deren monatliche Nettokaltmiete nicht höher als gegenwärtig 6,60 Euro pro Quadratmeter liegt. Ferner sollen Mietsteigerungen nur noch so hoch wie die Inflationsrate, maximal jedoch zwei Prozent, sein dürfen.

    Eine Übersicht der Medienberichterstattung über die Reaktion von VNW-Direktor Andreas Breitner:

    NDR-Fernsehen

    Die Initiativen können Sie sich als PDF hier oder durch Anklicken des Buttons am Ende der Seite herunterladen.

     

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 371 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg(at)vnw.de

    Grafik: Bild-Zeitung/Die Welt/Hamburger Abendbaltt/Hamburg1/Sat1-Regional/RTL-Nord/NDR-Fernsehen/dpa/Hamburger Morgenspost/VNW