VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Greifswald und Rostock schwächeln

    Landesweit ist die Zahl der Baugenehmigungen in den ersten neun Monaten 2018 gestiegen - in den beiden Hotspots allerdings nicht.

    Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist dem Statistischen Amt zufolge in Mecklenburg-Vorpommern in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zu 2017 um 10,6 Prozent gestiegen.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Die landesweiten Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Verantwortlichen den Bau bezahlbarer Wohnungen ernst nehmen. So wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres landesweit 4.777 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es 4.319.

    In den Metropolen Rostock und Greifswald sieht es dagegen anders aus. In Rostock ist die Zahl der in den ersten neun Monaten erteilten Baugenehmigungen von 725 im vergangenen Jahr auf 442 in 2018 gesunken. In Greifswald sank sie von 279 auf 223 Baugenehmigungen. In diesen beiden Städten trat vor wenigen Wochen eine Mietpreisbremse in Kraft. Statt neue bürokratische Hürden zu schaffen, hätten die Verantwortlichen den Bau bezahlbarer Wohnungen erleichtern sollen.“

    Die Statistiken des Statistischen Amtes hier einzusehen.

    Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 341 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. In ihren 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Im Jahr 2017 investierten die VNW-Unternehmen in den drei Bundesländern insgesamt 1,662 Milliarden Euro in die Sanierung, die Modernisierung und den Neubau bezahlbarer Wohnungen. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    Foto: dpa/Stefan Sauer