VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Eine gute Entscheidung

    In Grimmen wurde die Sondersitzung zum Verkauf der kommunalen GWG verschoben. Andreas Breitner: "Jetzt müssen alle Beteiligte an einen Tisch!"

    Die Stadtvertreter in Grimmen haben einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa zufolge die Sondersitzung zum umstrittenen Verkauf ihres kommunalen Wohnungsunternehmens verschoben. Die Tagung soll nun erst am 6. September stattfinden, eine Woche später als ursprünglich geplant. Das beschloss der Hauptausschuss.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Die Verschiebung der Sitzung ist ein gutes Zeichen und eine richtige erste Entscheidung. Dadurch bekommen alle Beteiligten Zeit, über den geplanten Verkauf der kommunalen Wohnungsgesellschaft noch einmal in Ruhe und ergebnisoffen nachzudenken. Der VNW steht bereit, an einem Sanierungskonzept mitzuarbeiten. Am besten wäre es, umgehend alle wichtigen Beteiligten an einen Tisch zu holen, um für die GWG eine Lösung abseits einer Privatisierung zu finden. An dem Treffen „Zukunft GWG“ sollten der Bürgermeister Grimmens, Herr Rüster, Vertreter der Landesregierung, der Förderbank Mecklenburg-Vorpommerns und der Deutschen Kreditbank (DKB) teilnehmen. Zudem sollten die GWG und als weiterer großer Vermieter die Wohnungsgenossenschaft Grimmen e.G. sowie der VNW vertreten sein.“

    Foto: Fotolia/Elke Hötzel