VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Ein erster Schritt

    VNW-Direktor Andreas Breitner zur Entscheidung über den Jungfernstieg: "Hamburgs Innenstadt braucht mehr bezahlbaren Wohnraum."

    99/2020

    Eine der bekanntesten innerstädtischen Straßen Hamburgs – der Jungfernstieg – wir vom Oktober dieses Jahres an weitgehend für den Autoverkehr gesperrt. Das teilten die Stadtentwicklungs- und die Verkehrsbehörde sowie das Bezirksamt Mitte am Donnerstag mit.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Eine gute Entscheidung, doch weniger Verkehr auf dem Jungferstieg kann nur der erste Schritt zur weiteren Aufwertung von Hamburgs Innenstadt sein. Die Stadtzentren zukunftsfähiger Metropolen zeichnen sich dadurch aus, dass in ihnen nicht nur eingekauft und gearbeitet, sondern auch gewohnt werden kann. Nur das Wohnen garantiert auch nach 18 Uhr Leben und damit auch mehr Sicherheit im Zentrum. Hamburgs Innenstadt braucht deshalb gerade rund um Rathaus und Binnenalster bezahlbaren Wohnraum. Sicher: ein dickes Brett. Aber wer hätte vor einigem Jahr gedacht, dass auf dem Jungfernstieg bald keine privaten Autos mehr fahren werden?“

    Der VNW vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 384 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,04 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Visualisierung: Bruun & Möllers