VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Ein Alarmsignal

    In Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben des Bauverbands die Zahl der Baugenehmigungen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres gesunken.

    In Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben des Bauverbands die Zahl der Baugenehmigungen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Auch die Auftragseingänge seien im Vergleich zu 2017 um 1,4 Prozent geringer.

    Dazu erklärte Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Die Zahlen, die der Bauverband veröffentlicht hat, sind alarmierend. Wenn zu wenig Baugenehmigungen erteilt werden, dann können auch nicht ausreichend bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. Die Bürgermeister müssen diesen Trend stoppen und die Errichtung bezahlbaren Wohnraum zur Chefsache machen. Am Geld wird das Ganze nicht scheitern. Die Fördertöpfe sind prall gefüllt. Und mit den im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften stehen Unternehmen bereit, die bauen.“

    Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 341 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. In ihren 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Im Jahr 2017 investierten die VNW-Unternehmen in den drei Bundesländern insgesamt 1,662 Milliarden Euro in die Sanierung, die Modernisierung und den Neubau bezahlbarer Wohnungen.

    Foto: dpa/Christian Charisius