VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Ehrgeiziges Programm

    VNW-Direktor Andreas Breitner zur Wahl des Hamburger Senats: Trotz Anforderungen des Klimaschutzes bezahlbares Wohnen sichern!

    87/2020

    Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch den neuen Senat und damit auch Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt bestätigt.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Hamburgs neue Regierung hat sich ein ehrgeiziges Wohnungsbauprogramm verordnet. Die Hamburger Wohnungswirtschaft sieht sich als Partner des Senats und wird alles tun, um es mit Leben zu erfüllen.

    Es gilt, trotz der Anforderungen des Klimaschutzes das bezahlbare Wohnen in Hamburg für alle Bevölkerungsschichten zu sichern.

    In Hamburg gibt es dem Statistikamt Nord zufolge derzeit fast 85.000 Mehrfamilienhäuser mit rund 750.000 Wohnungen. Bei vielen dieser Gebäude steht eine teure energetische Sanierung noch aus.

    Häufig sind das die Gebäude mit den besonders günstigen Wohnungen. Wenn hier nicht eine sozialverträgliche Lösung gefunden wird, werden Mieter und Vermieter bei einer energetischen Sanierung finanziell derart überlastet, dass der soziale Frieden in den Quartieren in Gefahr gerät.

    Ich halte die bereits vor der Wahl vereinbarte Erweiterung des Bündnisses für das Wohnen zu einem Bündnis für Wohnen und Klimaschutz für den richtigen Weg. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen, der von Pragmatismus und Ausgewogenheit gekennzeichnet ist, bildet zudem eine solide Grundlage.

    Besonders froh bin ich darüber, dass bisherige Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt auch in den kommenden Jahren die Geschicke der Behörde lenken wird. Neben dem Klimaschutz gilt es, in Hamburg auch künftig Jahr für Jahr ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

    Dorothee Stapelfeldt hat bewiesen, dass sie das und damit den Job kann. Die Aufgaben werden nicht leichter. Gut, dass an der Spitze der Stadtentwicklungsbehörde Tatkraft auf Erfahrung trifft. Das ist die richtige Mischung für die Zukunft.

    Eben eine ehrliche Maklerin, die bei der Durchsetzung der Interessen der Stadt die Belange von Mieterinnen und Mieter und der redlichen Vermieter nicht vergisst, sondern im Rathaus verbindet.“

    Der VNW vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 384 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 738.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,92 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg(at)vnw.de

    Foto: Daniel Reinhardt/dpa