VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Der Norden baut

    VNW-Direktor Andreas Breitner zu Zahlen des Statistischen Bundesamts über Baufertigstellungen: "VNW-Unternehmen im Norden trotzen dem Trend."

    122/2019

    Dem Statistischen Bundesamt zufolge kommt der Wohnungsbau in vielen deutschen Städten trotz der großen Wohnungsnachfrage kaum in Schwung. Im vergangenen Jahr seien 285.900 Wohnungen und damit 0,4 Prozent mehr als 2017 errichtet worden, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Es gebe weiter einen großen Überhang von genehmigten, aber nicht gebauten Wohnungen. Der seit 2008 anhaltende Stau bei den Bewilligungen habe sich fortgesetzt, erklärte die Wiesbadener Behörde.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor der Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)

    „Ganz Deutschland baut zu wenig? Nein. Der Norden gibt Gas und widerlegt einen bundesweiten Trend. Die im VNW organisierten Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsgesellschaften übergaben 2018 in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg 1453 Wohnungen mehr Wohnungen an die Mieterinnen und Mieter als 2017. Das ist ein Plus von 57 Prozent.

    In Hamburg stieg die Zahl der von VNW-Unternehmen fertiggestellen Wohnungen von 1202 im Jahr 2017 auf 2121 im vergangenen Jahr. Das ist ein Plus von 919 Wohnungen (+76,5 Prozent). In Schleswig-Holstein wurden 2018 von VNW-Unternehmen 1243 Wohnungen übergeben. Das waren 451 (+57 Prozent) mehr als 2017. In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der fertiggestellten Wohnungen von 538 auf 621 (83/ +15 Prozent).

    Damit liegen die VNW-Unternehmen bei den Fertigstellungen in allen drei norddeutschen Bundesländern deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 0,4 Prozent. Doch nicht nur das: mit ihren günstigen Mieten liegen sie in allen drei Bundesländern im Durchschnitt deutlich unter den örtlichen Vergleichsmieten. VNW-Unternehmen sind damit die wichtigsten Anbieter von bezahlbarem Wohnraum und Vermieter mit Werten. Wir tun, was wir können, um die erhöhte Nachfrage an bezahlbaren Wohnungen zu entsprechen. 

    Unter allen VNW-Unternehmen liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter derzeit bei 5,92 Euro. In Hamburg liegt der Durchschnittswert bei 6,79 Euro, in Schleswig-Holstein bei 5,75 Euro und in Mecklenburg-Vorpommern bei 5,21 Euro.“

    Der VNW vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: dpa/Jens Büttner