VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Bezahlbare Grundstücke tun not

    VNW-Direktor Andreas Breitner unterstützt den Mieterbund: Baugrundstücke bevorzugt an Unternehmen mit niedrigen Mieten vergeben.

    Der Bau bezahlbaren Wohnraums kommt nach Einschätzung des Deutschen Mieterbundes im Nordosten zu langsam voran. Das berichtet die dpa. Mieterbund-Landeschef Kai-Uwe Glause bemängelt demnach vor allem einen Mangel an bezahlbaren Grundstücken und fordert, dass öffentliche Grundstücke nicht mehr zu Höchstbeträgen verkauft werden sollten.

    Dazu erklärte Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Ich teile die Ansicht von Herrn Glause. Die VNW-Mitgliedsunternehmen erleben bei ihrer täglichen Arbeit, dass vor allem auf engen Wohnungsmärkten attraktive Baugrundstücke immer seltener angeboten werden. Hinzu kommt, dass am Ende nicht selten das Grundstück an den Investor geht, der den höchsten Preis bezahlt. Wir glauben, dass dem Bau bezahlbarer Wohnungen am besten gedient ist, wenn öffentliche Grundstücke an Wohnungsunternehmen verkauft werden, die über mehrere Jahrzehnte eine Nettokaltmiete pro Quadratmeter zusagen, die deutlich unter dem örtlichen Mietpreisspiegel liegt. Denn eines ist klar: Wer bezahlbaren Wohnraum möchte, der darf Baugrundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen.“

    Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 341 Wohnungsgenossen-schaften und Wohnungsgesellschaften. In ihren 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Im Jahr 2017 investierten die VNW-Unternehmen in den drei Bundesländern insgesamt 1,662 Milliarden Euro in die Sanierung, die Modernisierung und den Neubau bezahlbarer Wohnungen. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: Alexander Heinl/dpa