VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Bauwirtschaft beklagt Rückgang

    VNW-Direktor Andreas Breitner spricht von einem "Alarmsignal". Jetzt sind alle am Wohnungsbau Beteiligte gefordert, die Entwicklung umzukehren.

    Während die Bauwirtschaft bundesweit brummt, hat die Branche in Mecklenburg-Vorpommern für die ersten fünf Monate dieses Jahres einen Umsatzrückgang von 9,8 Prozent gemeldet. Vor allem der Wohnungsbau trage mit einem Minus von 41,4 Prozent maßgeblich zu dem Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei, berichtete die Deutsche Presse-Agentur dpa mit Verweis auf Angaben des Bauverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Gründe seien die teils langwierige Ausweisung neuer Wohngebiete und Verzögerungen bei den Baugenehmigungen.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Der Umsatzrückgang in der Bauwirtschaft beim Wohnungsbau ist ein Alarmsignal. Auf der Strecke bleibt vor allem der Bau bezahlbarer Wohnungen. Die Gekniffenen sind die Menschen, die über weniger Einkommen verfügen. Schuldzuweisungen sind jedoch fehl am Platze. Jetzt müssen alle Beteiligten Wege finden, wie in den kommenden Monaten wieder mehr Wohnungen errichtet werden können. Neben dem Abbau bürokratischer Hemmnisse ist die Bauwirtschaft gefordert. Viele im VNW organisierte Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften würden gern Bauaufträge vergeben. Es ist für sie inzwischen jedoch schwierig, Unternehmen zu finden, die diese Aufträge umsetzen.“

    Foto: dpa/Christian Charisius