VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Bauland ist entscheidend

    VNW-Direktor Andreas Breitner zum Bericht der Hamburger Kommission für Bodenordnung: "Die Stadt hat die Dringlichkeit fehlender Grundstücke erkannt."

    84/2019

    Die Hamburger Kommission für Bodenordnung (KfB) hat im vergangenen Jahr Grundstückgeschäfte im Volumen von mehr als 140 Millionen Euro für den Geschosswohnungsbau beschlossen. Die jeweiligen Projekte umfassen hamburgweit eine Fläche von knapp 30 Hektar, knapp 3.000 Wohneinheiten können damit realisiert werden.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Ohne bezahlbare Grundstücke auch kein bezahlbarer Wohnraum. Die Stadt hat die Dringlichkeit erkannt – und das ist gut so. Allerdings gibt es nichts, was nicht noch besser werden kann. Wenn die Stadt möchte, dass ausreichend preiswerte Wohnungen gebaut werden, müssen auch in den kommenden Jahren reichlich Grundstücke zur Verfügung gestellt werden. Wir wissen, dass die besten Früchte gepflückt sind und jetzt vermehrt Grundstücke in den Fokus rücken, die nicht einfach zu entwickeln sind. Diese Herausforderung lässt sich aber mit einem Preisnachlass oder anderweitiger Förderung bewältigen.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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