VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

    Meldungen

    Bauboom im Nordosten

    VNW-Direktor Andreas Breitner zum Umsatzplus in der Bauwirtschaft: "Den Schwung unbedingt in das zweite Halbjahr mitnehmen."

    149/2019

    Die Bauwirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern hat ein deutliches Umsatzplus verzeichnen können. 

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Wir freuen uns mit der Bauwirtschaft über diese guten Zahlen. Unsere Mitgliedsunternehmen haben als Bauherren dazu beigetragen. Vor allem der deutlicher Zuwachs beim Bau von Wohnungen ist erfreulich. Ziel bleibt es, bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Eine Ursache für die besonders gute Entwicklung im ersten Halbjahr dürften auch die stabil niedrigen Zinsen und die überarbeiteten Förderbedingungen des Landes gewesen sein. Jetzt gilt es, den Schwung in das zweite Halbjahr mitzunehmen und nicht nachzulassen. Um rasch weiter bezahlbare Wohnungen errichten zu können, sind ausreichend preiswerte Baugrundstücke notwendig. Genau das falsche Signal ist die in Mecklenburg-Vorpommern beschlossene Erhöhung der Grunderwerbsteuer. Das kann der Konjunktur die Luft abschnüren.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: dpa/Daniel Reinhardt