VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Auf gutem Weg

    Zahl der Baugenehmigungen in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Halbjahr 2019 gestiegen. VNW-Direktor Andreas Breitner: bessere Rahmenbedingungen.

    164/2019

    Schwerin. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern ist im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gestiegen. „Dem Statistischen Bundesamt zufolge erhöhte sich die Zahl von 2838 im ersten Halbjahr 2018 auf 2949 in den ersten sechs Monaten dieses Jahres“, sagte Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), am Freitag. "Das ist ein Anstieg um gut vier Prozent und eine gute Entwicklung.“

    „Die Zinsen sind  beständig niedrig und die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessern sich. Die Landesregierung und die Kommunen machen vieles richtig und das zahlt sich aus. Damit ist die Grundlage für eine Zunahme bezahlbarer Wohnungen gelegt“, sagte Breitner weiter. „Wenn man weiß, dass etwa zwei Jahre nach Erteilung einer Baugenehmigung eine Wohnung fertiggestellt ist, lässt sich erahnen, in welche Richtung die Entwicklung geht. Die Landesregierung hat die Problematik des Mangels an bezahlbaren Wohnraum erkannt und steuert gegen. Das vor einigen Monaten aufgelegte Förderprogramm ‚Wohnungsbau Sozial‘, mit dessen Hilfe belegungsgebundene Mietwohnungen geschaffen werden sollen, wirkt“, so Breitner weiter.

    „Grundsätzlich gilt nach wie vor: nur der Bau von bezahlbaren Wohnungen führt zu einer Entspannung auf der Wohnungsmarkt“, sagte der VNW-Direktor weiter. „Deshalb dürfen Land und Kommunen jetzt nicht nachlassen. Notwendig ist es, ausreichend Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau zur Verfügung zu stellen und bürokratische Hemmnisse zu beseitigen. Mit einer Klärung der Frage der DDR-Altschulden sollten Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsunternehmen in die Lage versetzt werden, in den Bau bezahlbarer Wohnungen zu investieren.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

    Foto: Jens Büttner/dpa