VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    Auf Geschosswohnungsbau setzen

    Die Hansestadt will bis 2022 Baurecht für rund 4500 Wohnungen schaffen. VNW-Direktor Andreas Breitner: Das ist eine gute Nachricht.

    Die Hansestadt Lübeck will nach eigenen Angaben bis zum Jahr 2022 Baurecht für rund 4.500 Wohneinheiten schaffen. Damit solle das im Jahr 2015 gesetzte Ziel, 4.000 neue Wohneinheiten zu errichten, übertroffen werden.

    Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

    „Das ist eine gute Nachricht für Menschen, die in Lübeck eine Unterkunft suchen. Die im VNW organisierten Lübecker Wohnungsunternehmen stehen bereit, sich an der Errichtung bezahlbaren Wohnraums zu beteiligen. Vorfahrt muss der Geschosswohnungsbau haben. Nur dadurch lässt sich auf der begrenzten Fläche der Stadt der große Bedarf an bezahlbarem Wohnraum befriedigen.“

    „Zudem sollte die Stadt darauf achten, dass jene Wohnungsunternehmen bevorzugt mit Baugrundstücken bedient werden, die über Jahrzehnte günstigen Mieten garantieren. Die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften planen in diesem Jahr in Schleswig-Holstein den Bau von rund 1400 bezahlbaren Wohnungen. Die durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den schleswig-holsteinischen VNW-Mitgliedern derzeit bei 5,62 Euro.“

    Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 341 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. In ihren 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Im Jahr 2017 investierten die VNW-Unternehmen in den drei Bundesländern insgesamt 1,662 Milliarden Euro in die Sanierung, die Modernisierung und den Neubau bezahlbarer Wohnungen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt in den drei Bundesländern bei den VNW-Mitgliedsunternehmen bei 5,74 Euro.

    Foto: Fotolia/eyetronic