VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    70 Jahre SBV

    VNW-Direktor Andreas Breitner gratuliert dem SBV Flensburg: „Ein Vermieter mit Werten, der für Solidarität, Gemeinschaft und Gemeinsinn steht.“

    176/2019

    Flensburg. Der Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Andreas Breitner, hat die Wohnungsgenossenschaft SBV Flensburg als Vorbild bei der Versorgung der Menschen mit bezahlbaren Wohnraum gewürdigt.

    „Von Anfang an war eines klar: der SBV Flensburg ist kein normaler Vermieter, der mit seinem Wirtschaftsgut eine möglichst hohe Rendite erwirtschaften will“, sagte Andreas Breitner am Freitag bei einem Festakt aus Anlass der Gründung der Wohnungsgenossenschaft vor 70 Jahren. „Der SBV gehört von Anfang an seinen Mitgliedern und damit seinen Mietern. Er ist ein Vermieter mit Werten. Er steht für Solidarität, Gemeinschaft, Gemeinsinn.“ Gegenwärtig bietet der SBV 7218 Wohnungen zur Miete an.

    „Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter beim SBV bei 5,28 Euro – also fast drei Euro unter dem Flensburger Durchschnitt“, sagte der VNW-Direktor weiter. „Wie gefragt die Wohnungen des SBV sind, belegt auch die niedrige Leerstandsquote. „Diese betrug Ende des vergangenen Jahres 0,5 Prozent - also quasi null.“

    Im Jahr 2018 habe die Genossenschaft rund 21 Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Wohnungen investiert, sagte Andreas Breitner. Hinzu seien 22,7 Millionen Euro gekommen, die für den Neubau ausgegeben worden seien. „Auf die anhaltend hohe Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen hat der SBV mit einem Neubauprogramm reagiert, das die Errichtung von 614 Wohnungen in den kommenden fünf Jahren vorsieht. 330 der Wohnungen werden öffentlich gefördert.“

    Es seien allerdings nicht nur die „nackten“ Zahlen, die für den SBV sprächen, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner weiter. „Der SBV ist ein ‚Ermöglicher‘. Er ermöglicht seinen Mitgliedern, zu bezahlbaren Preisen in einer der schönsten Städte Norddeutschlands zu leben - und zwar frei von Angst. Wer in einer SBV-Wohnungen lebt, der kann sich sicher sein: sicher vor Eigenbedarfskündigung, sicher vor Mietwucher, sicher vor Luxussanierung.“

    Vorbild sei der SBV auch im Hinblick auf die aktuellen Forderungen einiger Kommunalpolitiker, eine stadteigene Wohnungsgesellschaft zu gründen. „Der Kauf und die Zusammenführung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Flensburgs mit dem SBV im Jahr 2006, den Raimund Dankowski maßgeblich gestaltet hat, ist ein Meilenstein in der Geschichte des SBV.“ 

    Der Zusammenschluss, der als „Flensburger Weg“ bekannt geworden sei, habe zu einem starken Wohnungsunternehmen geführt, das für die Flensburgerinnen und Flensburger da ist und nicht für  irgendwelche anonymen Besitzer, die mit ihrem Investment nur möglichst viel Geld verdienen wollten, sagte Breitner und fügte hinzu: „Deshalb rate ich allen, die von einer eigenen kommunalen Wohnungsgesellschaft träumen, sich lieber mit einer Genossenschaft zusammenzutun, die bereits vor Ort aktiv ist und seit Jahrzehnten Erfahrungen mit bezahlbarem Wohnraum hat.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg(at)vnw.de

    Foto: VNW