VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

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    2100 Wohnungen übergeben

    Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher zu Gast beim VNW. Verbandsdirektor Andreas Breitner: Rund 1,1 Milliarde Euro Investitionen im Jahr 2018.

    76/2019

    Die in Hamburg im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften haben im vergangenen Jahr rund 1,1 Milliarden Euro in den Bau, die Modernisierung und die Sanierung bezahlbaren Wohnraums investiert und rund 2100 Wohnungen schlüsselfertig übergeben.

    "Allein für den Neubau wurden rund 570 Millionen Euro ausgegeben“, sagte Andreas Breitner, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), am Mittwoch beim Wohnungswirtschaftlichen Frühstück des Verbandes in Hamburg. Ehrengast der Veranstaltung war Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher.

    „In diesem Jahr planen die Hamburger VNW-Unternehmen Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 1,25 Milliarden Euro“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner weiter. „Rund 725 Millionen Euro davon sollen in die Errichtung neuer Wohnungen fließen. Das sind rund 58 Prozent. Die Unternehmen beabsichtigen, rund 2900 Wohnungen fertigzustellen – fast 800 mehr als im vergangenen Jahr. Zudem soll mit dem Bau von mehr als 3000 Wohnungen begonnen werden. Wir bauen und werden damit auch so bald nicht mehr aufhören“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner.

    „Drei von vier der im vergangenen Jahr von VNW-Unternehmen fertig gestellten Wohnungen sind öffentlich gefördert. So ähnlich wird das Verhältnis auch in diesem Jahr sein. Damit sorgen in erster Linie VNW-Mitgliedsunternehmen dafür, dass Menschen mit mittleren und geringen Einkommen in Hamburg eine bezahlbare Wohnung finden können.“

    „Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter lag im vergangenen Jahr bei geförderten Wohnungen bei 6,18 Euro – 15 Cent mehr als im Jahr 2017. Bei frei finanzierten Wohnungen betrug die durchschnittliche Nettokaltmiete 2018 7,03 Euro – 18 Cent mehr als im Jahr zuvor. Damit lag die Erhöhung der Mieten bei den VNW-Unternehmen bei unter zwei Prozent.“

    „Eines der großen Probleme beim Wohnungsneubau – neben dem Mangel an bezahlbaren Baugrundstücken - sind derzeit die dramatisch steigenden Baukosten“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. „Das kann man auch am Verhältnis zwischen Investitionen und Bauneubeginne erkennen. So werden sich die Neubauinvestitionen der Hamburger VNW-Unternehmen zwischen 2017 und 2019 um rund 70 Prozent erhöhen, während die Zahl der Baubeginne um rund zehn Prozent sinken wird. Der Anstieg der Baukosten ist wirklich ein dramatischer Trend.“

    VNW-Direktor Andreas Breitner verwies auf die nach wie vor geringe Fluktuation im Wohnungsbestand, die im vergangenen Jahr bei 6,45 Prozent lag. Das war ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr 2017. „Trotzdem sind die VNW-Unternehmen kein ‚closed shop‘“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. „Im Ergebnis bedeutet das, dass VNW-Unternehmen im vergangenen Jahr rund 20.000 Wohnungen neu vermietet wurden. Bei den Genossenschaften lag die Zahl bei den Neuvermietungen bei rund 10.000. Wir gehen aufgrund unserer Erfahrungswerte davon aus, dass zwei Drittel an Neumitglieder oder Erstmieter gehen.“

    Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 5,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

    V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg(at)vnw.de

    Foto: VNW/Bertold Fabricius