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Vorwort
Langfristig steigende Energiepreise und der globale Klimawandel stellen eine
große Herausforderung für Wohnungsunternehmen dar, ihre Bestände und Neubauten
energetisch zukunftsfähig auszurichten. Die Bundesregierung hat mit dem
Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IKEP) die Weichen für eine Reduzierung
fossiler Energie und Treibhausgasen gestellt. Seit dem 1. Januar 2009 müssen
gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Neubauten ihren
Wärmebedarf zumindest teilweise durch erneuerbare Energien decken. Die
Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) verschärft zugleich die
Anforderungen an den Primärenergiebedarf um durchschnittlich 30 Prozent. Für
sachgerechte Entscheidungen brauchen wir einen transparenten Markt der
Möglichkeiten, um alternative Technologien und Rahmenbedingungen jeweils
optional abzuwägen und einzusetzen. Die vorliegende Broschüre will
Wohnungsunternehmen einen Überblick über für den Wohnungsbau relevante
alternative Energien und die Förderlandschaft geben. Beispiele aus der Praxis
zeigen, welche Erfahrungen mit dem Einsatz innovativer Ansätze in
Wohnungsunternehmen bereits gemacht wurden. Neue Herausforderungen erfordern
neue Lösungen. So wie die Verbandsunternehmen dies in der Vergangenheit
eindrucksvoll bewiesen und die Energieverbräuche mit erheblichen Investitionen
schon erheblich gesenkt haben, werden sie dies auch künftig tun. Mit der Aktion
„Energiewende für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit“ wollen wir bis 2020 die
Energieverbräuche um 15 Prozent und die CO2-Emissionen um 25 Prozent senken.
Dabei sind sowohl Energieeinsparung durch Wärmedämmung und Energieeffizienz als
auchregenerative Energien in den Blick zu nehmen.
Dr. Joachim Wege
Verbandsdirektor Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. Hamburg - Mecklenburg-Vorpommern - Schleswig-Holstein
Diese Broschüre können Sie hier herunter laden: Alternative Energien im Wohnungsbau
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